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Aufstieg und Fall der Tanadgoma-Netzpräsenz
Am Anfang war alles ganz einfach:
Eine Dame, die ich bei einer Autorenlesung im Schriftstellerverband kennengelernt hatte, erzählte mir von Nino und fragte, ob sie ihr meine Telefonnummer geben darf. Was ich gestattete.
Nino rief an, erzählte, wie sie so lebt und wie sie sich bemüht, die Behinderten in der von ihr geschaffenen Allianz zu vereinigen, um gemeinsam die Voraussetzungen zu schaffen zu einem menschenwürdigen Leben.
Ihre Sprache war locker, ungezwungen; was sie erzählte, wirkte fundiert; man hatte nicht den Eindruck, mit jemandem zu tun zu haben, der seit seiner Kindheit – über vierzig Jahre – hilflos im Bett liegt und mit der Welt nur über Telefon kommunizieren kann. Unübersehbar ein Mensch mit überdurchschnittlichen Anlagen.
Nach mehreren Gesprächen mit ihr – alles per Telefon – beschloß ich, für sie und ihre Allianz eine Internetpräsenz aufzumachen, ihnen solcherart die Möglichkeit eröffnend, mit der großen weiten Welt zu kommunizieren und Kontakte zu knüpfen.
Die Netzpräsenz wurde, wie man sieht, eröffnet.
Ich selbst stellte zunächst nur – aus meinen eigenen Reserven – Webspace zur Verfügung und wirkte als Webmaster; veröffentlichte einfach das, was man mir gab, ohne mich einzumischen und ohne mich um Einzelheiten zu kümmern: die wissen selbst am besten, was zu sagen ist. An eigenen Beiträgen brachte ich nur die kurze Reportage über den Blindenchor[1] (der mit der Allianz eigentlich nichts zu tun hat), den schon vor längerem erstellten Bericht über den Künstler Schota Schalamberidse[2] (der auch keinerlei Kontakt hat zur Allianz); und schließlich, zu einem Moment, da ich mich notgedrungen bereits selbst eingeschaltet hatte, einen anfänglichen Bericht über die Rollstuhlproduktion (was ich zu jenem Zeitpunkt als einzig Reales in dem ganzen Projektewirrwarr, den man mir präsentierte, ausmachen konnte; doch auch hier war – wie sich herausstellte – nicht alles ganz so, wie man es mir darstellte).
Durch die Internetpräsenz und das etwas später zusätzlich eröffnete Blog[3] kam es in kleinem Kreise zu eingehenderen Erörterungen der Frage, wie man das bei Nino und in ihrem Umfeld offenbar veranlagte zur Entwicklung bringen könnte. Hier kam Ninos katastrophale soziale Situation[4] zur Sprache, die ihr keine Möglichkeit bot zu echter Tätigkeit; und man kam zu dem Schluß: Wenn Nino eine eigene Wohnung hätte und einen Computer mit Internetanschluß könnte sie selbst sich in solche Erörterungen einbringen; vor allem auch, da sie fließend Englisch kann (da ich selbst erstens nicht über das Hintergrundwissen und die Erfahrung verfüge, um für die Georgischen Behinderten zu sprechen; und da ich es zudem nicht als meine Aufgabe betrachtete, mich da voll zu engagieren; ich wollte nur dazu beitragen, daß engagierte Menschen die Möglichkeit erhalten, im Sinne ihres Engagement tätig zu werden).
Wie Nino glaubhaft versicherte, verfügt sie über ein weites Netz an fruchtbaren Kontakten; und das Erschließen eigener Finanzierungsquellen wäre, wenn sie frei agieren könnte, nur eine Frage von Monaten[5] (und mit solcher Überzeugung stellte sie das dar, daß nicht nur ich, sondern auch Leute, die sie schon länger kannten, davon ausgingen: daß dem tatsächlich so ist).
Ein Problem, welches Ninos Auszug aus der mütterlichen Wohnung entgegenstand, lag in der Tatsache, daß sie bettlägerig und auf Dauerbetreuung angewiesen ist. Bisher wurde diese Aufgabe durch eine Frau wahrgenommen, die aufgrund besonderer Abmachungen diese Aufgabe sowohl für Ninos Mutter als auch für Nino selbst wahrnahm. – Doch, wie Nino weiterhin glaubhaft versicherte (so glaubhaft, daß alle ihr glaubten), ist dieses Problem gelöst, da sie über zahllose Freunde verfügt, die ihre Pflege übernehmen können; und vor allem sei sie in Kontakt mit einer Frau, die in der Provinz lebt und bereit ist, bei Bedarf nach Tbilissi zu ziehen, um sich dieser Aufgabe zu widmen.
Vor diesem Hintergrund ergab sich nach einigem Hin und Her, daß ein Freund aus der Schweiz sich bereit erklärte, monatlich 150 Euro für eine eigene Wohnung zur Verfügung zu stellen[6]; und Ende November zog Nino dann ein in die eigenen vier Wände.
Da nun denn ein Freund durch meine Vermittlung für Nino eine Wohnung finanzierte, sah ich mich verpflichtet, mich aktiver einzuschalten.
Von stürmischer Aktivität war nach dem Umzug nichts zu merken; was aber verständlich ist: Nino mußte nach dieser mehrere Jahrzehnte währenden Katastrophe erst mal zu sich kommen. Außerdem war die Wohnung dunkel und ungemütlich, und alle waren sich einig, daß das nur eine Übergangslösung sein kann (auch ich hätte darin kaum richtig arbeiten können).
Besorgniserregend war dafür die Situation mit der Dauerbetreuung. Jene Dame aus der Provinz kannte sie, wie sich herausstellte, praktisch überhaupt nicht. Die Betreffende hatte sie aufgrund eines Zeitungsartikels kontaktiert und sich irgendwie bereiterklärt, sie zu pflegen, wenn sie dafür die Möglichkeit erhält, in Tbilissi zu leben; dann gab es noch ein paar Telefonate und Briefe, und fertig. Als das mit der Wohnung akut wurde, reiste sie sofort an, mitsamt Sohn und ihrer ganzen Habe, ohne sich vorher näher um die Bedingungen zu kümmern. Was von Anfang an die Situation erschwerte, war die bedauerliche Tatsache, daß sie keineswegs nach Tbilissi gekommen war, um rund um die Uhr eine bettlägerige Behinderte zu pflegen[7], sondern um in Tbilissi – das ihr aus irgendwelchen Gründen interessanter schien als ihr Bergdorf – irgendwie Fuß zu fassen. Das ging eine zeitlang halbwegs gut, dann immer schlechter; schließlich kam es zum Eklat, und Nino setzte sie vor die Tür.
Und sofort wurde klar, daß diese Betreuungsmöglichkeit, entgegen den ursprünglichen Versicherungen von Nino, keineswegs eine Möglichkeit unter vielen war, sondern: die einzige, und daß man für Dauerbetreuung – nicht unbeträchtliche – zusätzliche Mittel benötigt hätte.
Als es zum Eklat kam, lebte Nino bereits in einer anderen Wohnung. Eine helle, großzügige Dreizimmerwohnung war das[8]; und vermutlich war diese helle, großzügige Dreizimmerwohnung die Rettung: Nämlich fand sich, über eine „Mitstreiterin“ aus der Allianz, denn doch eine Freiwillige, die als Pflegerin von Nino in dieser hellen Wohnung leben wollte. Und da es ihr so gut gefiel, zog sie noch zwei Freundinnen hinzu.
Mit der Pflege gab es hinfort – dies muß man betonen – keinerlei Probleme mehr; die drei Damen verdienten sich ihr Anrecht auf diese großzügige helle Wohnung durch ehrliche Pflegearbeit.
Der Haken lag woanders.
Nämlich gingen diese drei Damen, wie sich herausstellte, einem ganz bestimmten Broterwerb nach, den man streng von jener Wohnung trennen mußte, da andernfalls die Wohnung sich in ein am Rande der Legalität bewegendes „Etablissement“ verwandeln würde.
Wir beharrten denn auf dieser Trennung; und man versprach, sie zu berücksichtigen. Im Weiteren ergab sich dann aber, daß man sie, ganz selbstverständlich, nicht berücksichtigt. Nino findet das so in Ordnung und ist der Ansicht, daß das uns nichts angeht; ich selbst bin der Ansicht, daß ich meinem Freund aus der Schweiz nicht zumuten kann, die Unterkunft für ein sich am Rande der Legalität bewegendes „Etablissement“ zu finanzieren. Und er wäre zu solchem auch nicht bereit (natürlich halte ich ihn in allen Einzelheiten auf dem Laufenden über das, was sich aufgrund seiner Finanzierung hier so tut).
Hier muß noch eine kurze Zwischenbemerkung eingeschoben werden zu den Möglichkeiten der „Allianz“ und all den „finanzträchtigen Projekten“. Irgendwann Ende November erhielt ich von Nino eine Auflistung solcher Projekte, aufdaß ich sie veröffentliche; und das war das erst Mal, daß ich mich weigerte, etwas zu veröffentlichen: weil ich mich – und sie – nämlich nicht lächerlich machen wollte. Manches davon einfach absurd; anderes zwar weniger absurd, dafür aber selbst im Falle großzügigster Finanzierung nicht realisierbar, da – bei vollständigem Fehlen personeller und sachlicher Ressourcen – nicht im Geringsten durchdacht. Es zeigte sich, daß die von Nino betonten Möglichkeiten nur in ihrer Phantasie existierten und daß keinerlei personelle Ressourcen vorhanden waren zum Realisieren auch nur der bescheidensten Projekte. Und auch das Wenige, was mir noch entwicklungsfähig schien, erwies sich beim näheren Hinsehen als unrettbar verfahren. Die letzten – vergeblichen – Versuche, mit Leuten aus dem Umfeld entwicklungsfähig scheinender Ansätze in ein konstruktives Gespräch zu kommen[9], fanden ungefähr zu einer Zeit statt, als die Unhaltbarkeit der Situation mit der Wohnung akut wurde.
Zu dem Zeitpunkt wurde uns auch endgültig deutlich: daß es jetzt, ganz ohne irgendwelche Allianz, nur noch darum gehen kann, Nino selbst zu retten.
Doch hierzu müßte man sich mit Nino verständigen können, um nach gangbaren Wegen zu suchen; doch Nino ist nicht gesprächsbereit; sie beschränkt sich nun darauf, uns vorzuwerfen, wir hätten sie aus ihrer Wohnung herausgelockt und fallengelassen.
Aber erstens haben wir sie nicht aus ihrer Wohnung herausgelockt; wir haben ihr nur, vor dem Hintergrund ihrer Versicherung, daß sonst alles gewährleistet ist, eine Wohnung finanziert: eine Wohnung für sie, in der sie sich in Ruhe um ihre Allianz kümmern oder zumindest einfach für sich arbeiten kann. Und keine Wohnung, die als Basis für ein am Rande der Legalität sich bewegendes „Etablissement“ dienen soll.
Da sie nicht mit sich reden läßt – bleibt uns nichts anderes übrig, als die Finanzierung der Wohnung einzustellen. Sonst hätte man vielleicht noch was finden können.
Und jene Netzpräsenz der „Allianz“ wird konsequenterweise liquidiert; nur diese Erklärung lassen wir noch eine zeitlang im Netz.
Und für mich sei es eine Warnung: künftig in Sachen Hilfsbereitschaft etwas vorsichtiger zu sein.
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Возникновение и крушение сайта «Альянса грузинских инвалидов»
В начале все было очень просто:
Дама одна, с которой познакомились во время авторского вечера в Союзе писателей, рассказала мне про Нино и попросила у меня разрешение дать ей мой телефон. И я позволил.
Вот Нино позвонила мне, рассказала, как живет и как старается объединить инвалидов в созданном ею альянсе, чтобы совместно создавать условия для достойной человеку жизни.
Говорила она свободно, непринужденно; все слитно, логично. Нет такого впечатления, будто говоришь с человеком, который с детства – уже больше сорока лет – беспомощно лежит в постели и с миром общается только через телефон. Несомненно, человек с незаурядными задатками.
После нескольких разговоров с ней – все по телефону – я решил открыть интернетсайт для нее и ее альянса, тем самым открывая им возможность общаться с миром, чтоб расширить контакты и возможности.
Интернетсайт, как видно, был открыт.
Я сам для начала предоставлял только из собственных запасов пространство в Интернете и действовал как Вебмастер: не вмешиваясь, публиковал просто то, что мне давали: пусть они сами говорят для себя; ведь лучше знают. Из собственного материала опубликовал только коротенький репортаж о хоре слепых[10] (который, собственно, и не связан с альянсом), составленный уже давно репортаж о художнике Шоте Шаламберидзе[11] (тоже не связанного с альянсом); и, наконец, когда я и сам уже включился – какой-то текст о производстве инвалидных колясок (что я тогда среди всей проектной путаницы считал единственным реальным, перспективным элементом; но и здесь – как потом выяснилось – все обстояло не совсем так, как мне рассказали).
Благодаря интернетсайту и блогу (который открыли еще дополнительно) в маленьком кругу возникли обсуждения вопроса, как бы привести к развитию то, что заложено у Нино и ее окружения. Обсуждалась и катастрофическая социальная обстановка, в которой жила Нино[12] и в которой у нее не было никакой возможности работать, и возникло предположение: Если бы у Нино была собственная квартира да еще компьютер с интернетом, она могла бы участвовать сама в таких обсуждениях; тем более, что она свободно знает английский язык. Ведь я сам никак не могу представлять интересы грузинских инвалидов; нету у меня ни нужной информации, ни собственного опыта; и к тому же я и сам не считал своей задачей полностью посвятиться этому делу; я всего лишь хотел способствовать тому, чтобы люди с определенным социальным стремлением получили возможность действовать.
Нино убедительно уверяла, что она располагает широкой сетью плодотворных контактов; и если бы у нее появилось возможность свободно действовать, то уже в течение нескольких месяцев можно было бы открыть свои источники финансирования. (И с такой убедительностью она представляла эти возможности, что не только я, но и многие из тех, кто ее уже давно знает, верили, что это именно так).
Была одна веская проблема, которая решительно препятствовала Нино выехать из родной квартиры, и это проблема была в том, что она не может ходить, даже не сидеть в коляске, а только лежать, и что нуждается в круглосуточном уходе. Пока что этим уходом занималась одна женщина, которая на основе какой-то договоренности уходила как за матерью, так и за Нино. – Но Нино убедительно утверждала (так убедительно, что опять никто не стал бы сомневаться), что проблема эта, по сути, решена, так как у нее есть многочисленные друзья, которые готовы взять на себя этот уход; и, тем более, она в контакте с одной женщиной, которая живет в провинции и готова в любой момент переехать в Тбилиси и посвящаться этой задаче.
На этом фоне, в конце концов, один мой приятель из Швейцарии объявил свою готовность предоставлять ежемесячно 150 € на квартиру для Нино; и вот в конце ноября она переехала в свое собственное жилище.
В связи с тем, что через мое посредничество кто-то взял на себя какое-то финансирование, я считал себя обязанным более внимательно и активно участвовать в этих делах.
После переезда никакой буйной активности не замечалось; что, однако, было вполне понятно и простительно: ведь после этой долголетней катастрофы Нино сначала должна была кое-как очухаться…. К тому же новая квартира оказалась темной и неуютной; и все поняли, что жить здесь можно только временно и необходимо найти что-нибудь получше.
Достаточно тревожной зато оказалась обстановка с уходом. С дамой этой из провинции Нино – как выяснилось – практически не была знакома. Та, прочитав какую-то газетную статью про Нино, обратилась к ней и как бы объявила о своей готовности взять на себя уход, если взамен она получит возможность жить в Тбилиси; потом были еще какие-то телефонные разговоры, какая-то переписка – и все. – После решения квартирного вопроса она, ничуть не осведомившись об условиях и о подробностях обстановки, тут же приехала в Тбилиси, вместе со своим малолетним сыном и всем своим имуществом. – И уже с самого начала выяснилось, что она ничуть не переехала в Тбилиси для того, чтобы круглосуточно безвозмездно заниматься уходом за больной, а для того, чтобы как-нибудь переселиться в Тбилиси (где ей почему-то больше нравилось, чем в своей провинциальной деревне); и это с самого начала что-то осложняло совместную жизнь. Некоторое время все же более или менее они ладились; потом стало все хуже и хуже; и, в конце концов, рассорились, и Нино выпроводила свою сиделку.
И тут же выяснилось, что, вопреки прежним уверениям Нино, эта сиделка – отнюдь не одна из многих других потенциальных помощниц, а – единственная, и что для круглосуточного ухода приходилось бы тратить еще значительные дополнительные средства, которые так просто не найти.
В момент выпровождения сиделки Нино жила уже в другой квартире. Это была светлая, просторная трехкомнатная квартира[13]; и не исключено, что именно благодаря этой светлой просторной квартире нашлось спасение: Одна «соратница» из альянса поселила туда одну свою знакомую, которая была готова за право жить в этой просторной светлой квартире заниматься уходом за Нино; и так хорошо ей понравилось, что она привлекла туда даже еще двух своих подруг.
С уходом – что следует подчеркнуть – в дальнейшем уже не было никаких проблем; дамы эти зарабатывали себе право на обитание в этой светлой квартире честной работой.
Но вскоре появилась загвоздка…
Как оказалось, дамы эти занимались какой-то особенной профессией, специфика которой требовала строгого отмежевания от этой квартиры, так как иначе квартира превратилась бы в какое-то не совсем законное очень своеобразное «заведение».
Когда мы поняли, что тут происходит, мы настаивали на том, чтобы строго соблюдали это размежевание и чтобы дамы своей профессией не занимались внутри квартиры; чему, как вскоре выяснилось, не подчиняются. Нино утверждает, что тут ничего плохого нет и что это нас не касается; а я сам считаю, что я не могу позволять, чтоб квартирой, которую мой приятель финансирует с целью помощи инвалидам, злоупотребляют как приют для какого-то не совсем законного своеобразного «заведения» (я его, естественно, держу в курсе о том, что делается с его деньгами, и он совсем не согласен при таком развитии дел продолжить финансирование)
Здесь следует включить еще коротенькую заметку на предмет возможностей альянса и всех этих «сулящих финансовые источники проектов». Где-то в конце ноября мне передали от Нино список таких проектов, чтоб опубликовать. А я не публиковал. Проекты там были разные; были чисто абсурдные; другие были не совсем абсурдны, но – даже при самом широком финансировании – неосуществимы, так как – при полном отсутствии компетентных или хотя бы работоспособных исполнителей и вещевой базы – ничуть не обдуманы. В дальнейшем выяснилось, что все эти возможности существовали – и то совсем смутно – всего лишь в фантазии Нино и что нет ни малейших людских ресурсов для того, чтобы осуществить хоть и самые скромные проекты. И даже то немногое, что на первый взгляд мне показалось перспективным – при более тщательной проверке оказалось насколько запутанным, что делать точно нечего. Самые последние – тщетные – попытки вступить в конструктивный разговор с людьми, связанными с такими якобы перспективными началами – проводились как раз в то время, когда вспыхнули вышеназванные проблемы с квартирой.
И мы поняли: что теперь уже, без всякого «альянса», вопрос может быть всего лишь в том: как спасти саму Нино.
Но чтобы переключиться на спасение лично Нино нужно с ней обсуждать все эти вопросы; а Нино не готова к разговору и ограничивается тем, чтобы обвинять нас, будто мы ее выманили из ее квартиры и бросили.
Но никто не выманивал ее из ее квартиры; мы только, на фоне ее уверений, что кроме квартиры все обеспечено, стали финансировать ей квартиру: квартиру для нее, в которой она спокойно могла бы заниматься вопросами своего «альянса» или хотя бы просто жить и работать; а не помещение для своеобразного не совсем законного «заведения».
И ввиду того, что она не готова к конструктивному разговору – у нас нет выбора, кроме как: прекратить финансирование этой квартиры. А так, может быть, нашли бы и выход.
И ликвидируется, естественно, и сайт этого «альянса»; и только данное объяснение пока что еще останется.
А для меня лично это просто урок, чтоб впредь быть более осторожным в своей готовности помочь.
[2] Ist, an anderem Orte, noch immer online
[3] Den Blog lassen wir noch stehen, da er sehr gut (zumindest bis zu einem gewissen Punkt) für diejenigen, die es interessiert, die Entwicklung illustriert
[4] Im Weiteren gemachte Erfahrungen wecken Zweifel, ob an dieser katastrophalen Situation einzig und allein Ninos Mutter die Schuld trug; doch unabhängig von der Schuldfrage: die Situation war objektiv katastrophal und ließ kaum einen Freiraum für sinnvolle Tätigkeit.
[5] Hervorgehoben, weil dies für das Weitere wichtig ist.
[6] Auch die Finanzierung eines eigenen Computers stand zur Diskussion; bloß wurde das dann später aufgrund verschiedener Unklarheiten zumindest vorübergehend fallengelassen
[7] Was man ja auch von niemandem verlangen kann; bloß wäre es nicht schlecht gewesen, wenn die beiden ihre verschiedenartigen Bedürfnisse bereits vorher durchgesprochen und zueinander in Bezug gesetzt hätten,
[8] Als sie sich – Ende Dezember – für diese Dreizimmerwohnung entschied, war mir bereits deutlich, daß auch ihre Projekte, mit denen sie sich im Weiteren finanzieren wollte, Seifenblasen sind; und ich legte ihr nahe, eine billigere Wohnung zu nehmen, damit von den monatlich zur Verfügung stehenden 150 Euro auch noch was zum Leben übrig bleibt; doch sie war sicher, daß sich über ihre Allianz Finanzierungsmöglichkeiten erschließen werden; und ich mischte mich dann nicht mehr ein. Immerhin ein erwachsener Mensch; bloß betonte ich noch einmal: daß über diese 150 Euro hinaus mit keiner Finanzierung zu rechnen ist.
[9] Das heißt also: als endgültig deutlich wurde, daß mit einer Finanzierung von Nino durch die Allianz auf keinen Fall zu rechnen ist.
[12] На основе пережитого опыта я теперь уже не совсем уверен в том, будто виновницей этой беспрерывной домашней катастрофы следует считать исключительно мать; но независимо от вопроса, кто виноват – обстановка была, видимо, невыносима.
[13] Когда она – в конце декабря – решила переехать именно в эту квартиру, я уже понял, что все ее проекты, через которые она надеялась в дальнейшем все финансировать – просто мыльные пузыри; и я предупредил ее, что лучше было бы довольствоваться более дешевым жильем, чтобы из этих 150 эвро кое-что осталось и на другие расходы; но она была по-прежнему убеждена, что через альянс обязательно притечет финансирование. И я больше не стал вмешиваться: взрослый ведь человек; пусть делает, как считает нужным; я только подчеркнул, что, кроме этих ежемесячных 150 эвро со стороны моего приятеля никаких средств не будет.